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Mit Hilfe von Fördermitteln und privaten Spenden umfassend restauriert

Die Restaurierungsmaßnahmen des Ehrenmals an der Briloner Schützenhalle wurden abgeschlossen. Die Stadt Brilon hat das Ehrenmal mit Hilfe von Fördermitteln und privaten Spenden umfassend restauriert. Es dient als Zeuge gewaltsamer Konflikte, Zeichen der Sinnlosigkeit von Kriegen und wichtiger Helfer bei der Verarbeitung persönlicher Trauer. Durch die Maßnahme ist auch in den nächsten Jahrzehnten ein Ort für das ehrenvolle Gedenken an die Schrecken des Krieges erhalten, gerade in der heutigen Zeit wieder eine wichtige Botschaft.

Das Kriegerehrenmal wurde am 26. September 1926 in Gedenken an die Kriegsgefallenen der Jahre 1866, 1870-1871 und 1914-1918 eingeweiht. Im Jahr 1968 hatte der Briloner Franz Becker bereits eine grundlegende Restauration durchgeführt. Auf seine Initiative wurde nunmehr nach fast 100 Jahren die erneute Restauration mit Wiederherstellung der Beschriftung beauftragt. Im Laufe der Zeit sind die in Sandstein eingehauenen Namen kaum oder gar nicht mehr lesbar gewesen. Mit den Arbeiten wurde der Restaurator Thomas Berghoff aus Rüthen beauftragt. Das Ehrenmal wurde zunächst gesäubert und durch kleine Reparaturmaßnahmen wiederinstandgesetzt. Anschließend wurden die Namen der Gefallenen wiederhergestellt. 

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 18.500 Euro. Die Finanzierung erfolgte zur Hälfte aus Fördermitteln des Förderprogramms „Heimat-Fonds“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Mit diesem Programm fördert das Land NRW u.a. Heimatprojekte, welche die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft stärken und ihren Ausdruck in Geschichte, kulturellen Aspekten und Bauwerken finden. 

Weiter wurde die Maßnahme durch Spenden der Briloner Bürgerstiftung, der VerbundVolksbank OWL, der Sparkasse Hochsauerland und mehreren privaten Spendern unterstützt. Der Schützenverein hat die bauseits benötigte Strom- und Wasserversorgung gestellt.