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Blumenkübel in der Innenstadt sind erneut Opfer von Vandalismus geworden

Während Bedienstete in den Krankenhäusern und Alten- und Pflegeeinrichtungen Dienst taten, Polizisten im Sondereinsatz waren und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW und des DRK schon seit Tagen gegen die Fluten kämpften, fiel in der Silvesternacht einigen offenbar fehlgeleiteten Zeitgenossen nichts Besseres ein, als abermals fünf der bunten Blumentöpfe in der Innenstadt (vor der Sparkasse, an der Bushaltestelle Strackestraße und am Kreisverkehr am Amtsgericht) umzuwerfen und die Bepflanzung auszukippen.

Dies ist unstrittig eine Straftat, die auch zur Anzeige gebracht wurde. Das Kommissariat Brilon wird die Ermittlungen aufnehmen.

Falls damit ein Protest gegen die bunten Blumenkübel gemeint sein sollte, so muss den Tätern die Demokratiefähigkeit abgesprochen werden, denn Zerstörung und Gewalt sind keine statthaften Argumente im demokratischen Diskurs.

Viel eher ist hier aber wohl von schlichter Zerstörungswut auszugehen.

Sollte es denjenigen, die für den Schaden verantwortlich sind, leidtun, was sie – ggf. unter Alkoholeinfluss – angerichtet haben, haben sie die Möglichkeit, den Schaden bis Donnerstagabend selbst wieder zu beheben, d.h. die Blumenkübel an ihren angestammten Plätzen wieder aufzustellen und mit der daneben liegenden Erde zu befüllen.

Die Anzeige würde in diesem Fall zurückgenommen. Gerne können die Täter dazu auch mit der städtischen Bauverwaltung (Herr Elges, s.elges@brilon.de Telefon 02961 / 794 155) Kontakt aufnehmen.

Im Übrigen darf ich um Hinweise an die Bauverwaltung (Herr Elges, s.elges@brilon.de Telefon 02961 / 794 155) oder an die Polizeidienststelle Brilon ( Telefon: 02961 9020-3311 ) bitten, falls jemand etwas beobachtet hat, was für die polizeilichen Ermittlungen hilfreich sein könnte.

Es mag sein, dass auch jetzt wieder das Argument kommt, man hätte damit rechnen müssen, dass so etwas passiert, als man die Blumenkübel aufgestellt hat.

Selbst wenn das stimmen sollte: wir werden das Handeln einiger weniger Ignoranten nicht zum Maß unseres Tuns werden lassen.

 

Dr. Christof Bartsch

Bürgermeister der Stadt Brilon